Krimi-Lesetipp

Petra Brunner empfiehlt: „Chateau Mort“ von Alexander Oetker

Luc Verlains erster Sommer als Kommissar im Aquitaine neigt sich dem Ende entgegen – doch kurz vor der Erntezeit der edelsten Weine wird Frankreich noch einmal von einer Hitzewelle erfasst. Ausgerechnet jetzt findet der Marathon du Médoc statt, wo die Läufer in bunten Kostümen antreten und unterwegs von den Winzern der Region versorgt werden. Ein riesiges Spektakel, das für Luc noch schöner wird, weil seine Angebetete Anouk nach einer geheimnisvollen Italienreise zurückkehrt. Gemeinsam stehen sie im Schlossgarten von Lucs bestem Freund Richard, der die Marathonläufer mit einem feinen Rotwein verköstigt. Plötzlich brechen einige Sportler zusammen, ein Politiker kommt nur knapp mit dem Leben davon und ausgerechnet der sympathische Winzer Hubert stirbt. So sehr sich Luc auch dagegen sträubt: Alle Spuren führen zu Richard, denn der steckt offenbar in ernsten finanziellen Schwierigkeiten. Der Commissaire muss sich bald entscheiden zwischen der Loyalität zu seinem alten Freund und den Gefühlen für seine Partnerin Anouk, die Richard längst für den Täter hält.

Das Buch hat mich von der ersten Seite an sehr angesprochen. Ich bin abgetaucht in die traumhafte Weingegend im Aquitaine im Südwesten Frankreichs. Ich bin mit dem sympathischen Commissaire Luc in der Hitze durch die Weinberge gelaufen, in den Bars gesessen, habe gutes Essen genossen und den vollmundigen Wein sich auf meiner Zunge entfalten lassen.

 

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