Belletristik-Lesetipp

Petra Brunner empfiehlt:
„Die Geschichte des Wassers“ von Maja Lunde

Wie schon in Ihrem Roman „Die Geschichte der Bienen“ erzählt Maja Lunde zwei Geschichten, die ganz am Ende zusammenfinden. In der „Geschichte des Wassers“ erzählt sie die Geschichte der 70-jährigen Umweltaktivistin Signe, die sich im Jahr 2017 auf eine riskante Reise mit ihrem Segelboot macht. Mit ihrer schweren Fracht möchte sie die französische Küste erreichen, um dort den Mann zur Rede zu stellen, der einmal die Liebe ihres Lebens war. Als beide noch für den Erhalt der Gletscher gekämpft haben.

2041 werden David und seine kleine Tochter, wie so viele andere Menschen auch, gezwungen, vor der großen Dürre in den Norden zu flüchten. In einem Auffanglager mit tausenden anderen hungrigen und durstigen Menschen gibt es längst nicht genug Trinkwasser für alle. David ist verzweifelt auf der Suche nach seiner Frau und seinem jüngeren Sohn, die er bei der Flucht verloren hat. Doch bei dem jungen Vater und seiner kleinen Tochter keimt Hoffnung auf, als sie an einem vertrockneten Garten ein altes Segelboot entdecken, das sie vom tristen und immer hoffnungsloseren Aufenthalt im Lager ablenkt.

„Virtuos verknüpft Maja Lunde das Leben und Lieben der Menschen mit dem, woraus alles Leben gemacht ist: dem Wasser. Ihr neuer Roman „Die Geschichte des Wassers“ ist nach „Die Geschichte der Bienen“ der zweite Teil eines großen „Klima-Quartetts“, das sich den wichtigsten Fragen unserer Zeit widmet – den Folgen unseres Handelns für Klima und Natur, für das Miteinander der Menschen und die kommenden Generationen.“ (Klappentext)

 

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