Belletristik-Lese-Tipp

Reni Schmid empfiehlt: „Die Wurzel alles Guten“ von Miika Nousiainen

Finnische Autoren schreiben quasi grundsätzlich besondere Bücher – so auch dieser Debüt-Roman des jungen Finnen Miika Nousiainen.
„Meiner Ansicht nach stellt das Leben uns vor drei große Fragen: Wer bin ich? Wohin gehe ich? Brauche ich eine Betäubung?“ so der Zahnarzt Esko Kirnuvaaras, dessen ihm unbekannter Halbbruder Pekka eines Tages unverhofft mit einer Wurzelentzündung auf seinem Zahnarztstuhl landet. Pekka erkennt sofort die Ähnlichkeit des Zahnarztes mit dem gleichen außergewöhnlichen Namen und nach anfänglichem Sträuben ist auch der Einzelgänger Esko bereit, das neue Familienmitglied zu akzeptieren. Gemeinsam machen sich die ungleichen Brüder auf die Suche nach ihren Wurzeln, reisen dabei um die halbe Welt und lernen immer mehr Halbgeschwister kennen … Dabei hangelt sich der wunderbare Roman kapitelweise an einer Wurzelbehandlung entlang … urkomisch!

Der Roman ist einfach wunderbar und unbedingt lesenswert:
Herrliche Charaktere, eine außergewöhnliche Story, komisch, warmherzig, menschlich.
Ein wirklich außergewöhnlich gutes Buch über die Suche nach den eigenen Wurzeln,  das ich sehr gerne gelesen habe.

 

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