Bilderbuch-Lese-Tipp

UnbenanntReni Schmid empfiehlt: „Biosphärengebiet Schwäbische Alb“ von Stephan Voegeli

Jura, das Albschaf, lebt im Biosphärengebiet Schwäbische Alb und macht mit den jungen Lesern eine   Zeitreise durch die lange Geschichte der Schwäbischen Alb von der Urzeit bis zur Neuzeit. Das Leben der Dinos, Steinzeitmenschen und Kelten auf der Schwäbischen Alb wird ebenso erläutert, wie die Erfindungen der Neuzeit – Brezel und Eisenbahn. Ein weiteres Kapitel widmet sich den seltenen Pflanzen und Tieren des Biosphärengebiets und zuletzt werden die Informationszentren und ihre Ausstellungen vorgestellt. Das Sachbilderbuch aus dem Tübinger Silberburgverlag für Kinder von sieben bis zwölf Jahren ist nicht nur sehr schön gestaltet, sondern auch wirklich informativ und bringt jungen Lesern unsere schöne Heimat und ihre lange Geschichte näher.

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Belletristik-Lese-Tipp

und jetzt lass uns tanzenAnja Cziep empfiehlt: „ Und jetzt lass uns tanzen
von Karine Lambert
 

Druckfrisch habe ich mich an das Werk der belgischen Schriftstellerin Karine Lambert gewagt und wurde positiv überrascht. Mit viel Poesie und Wärme erzählt sie die Liebesgeschichte von Maguerite und Marcel, beide im Rentenalter. Dass Liebe in jedem Alter möglich ist und stattfindet hat eine beruhigende Wirkung auf mich. Diese Geschichte ist zauberhaft und trifft mitten ins Herz! „Ein Roman, der zeigt, dass das Herz keine Falten hat und Liebe immer möglich ist.“(Gregoire Delacourt)

 

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Bilderbuch-Lese-Tipp

th[1]Reni Schmid empfiehlt: „Zusammen“ von Daniela Kulot

Daniela Kulot, die bekannte und wunderbare Kinderbuchillustratorin und Autorin beschäftigt sich in ihren Büchern immer auch mit wichtigen Werten des menschlichen Zusammenlebens. Kindgerecht aufbereitet gelingt Wertevermittlung  für die Allerkleinsten.  So auch in vorliegendem Buch „Zusammen“.  Zauberhafte Illustrationen und kleine Reime machen schon den Kleinsten deutlich, wie wichtig im menschlichen Zusammenleben Toleranz und Freundschaft  sind.  Dünn oder dick, klein oder groß, dunkel oder hell werden unwichtig, wenn man gemeinsam Spaß hat, gemeinsam  isst oder zusammen spielt!
Ein wichtiges, wunderbares und witziges Buch zum Vorlesen ab 2 Jahren.

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Belletristik-Lese-Tipp

thL0FRZQA0Anja Cziep empfiehlt: „ Das Nest
von Cynthia D‘Aprix Sweeney

Der Autorin ist ein toller Familienroman gelungen, der beinahe schon an einen Kinofilm erinnert. Auf jeden Fall liefert sie genügend Material dazu!Es geht um die vier Geschwister Plumb aus New York. Sie warten gemeinsam auf Ihr väterliches Erbe und jeder rechnet fest mit dem Geld, aus ganz unterschiedlichen Gründen. Ihre verschiedenen Charakteren, die Lebensarten und Familienverhältnisse werden aus zahlreichen  Perspektiven, mit so viel Charme und Witz und Tragik erzählt, dass dem Leser die Zeit verrinnt, wenn er das Buch in den Händen hält. Die obere New Yorker Gesellschaft mit all Ihren Irrungen und Wirrungen wird heftig durchgeschüttelt.  Ich habe die einzelnen Personen wirklich lieb gewonnen und mich in jedes Schicksal gut einfühlen können. Endlich mal wieder ein gut erzählter Roman mit Niveau in ausdrucksstarker Sprache!

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Sachbuch-Lese-Tipp

das-grosse-glueck-der-kleinen-dinge-wie-ich-ein-jahr-lang-versuchte-dankbar-zu-sein-9783499627293Karin Marmulla-Knoblauch empfiehlt: „Das große Glück der kleinen Dinge“ von Janice Kaplan

Dankbarkeit lohnt sich, denn sie macht uns glücklicher und zufriedener. Aber dankbar zu sein ist gar nicht so einfach. Oft stehen wir unserem Glück nämlich selbst im Weg. Jeder kennt das: Das Fahrrad hat einen Platten, der Bus ist zu spät, und die Supermarktschlange ist endlos – was für ein nerviger Tag! Aber Halt, es gab doch auch erste warme Sonnenstrahlen im Gesicht, eine rührende SMS der besten Freundin, die selbstgemachten Frühstücks-Pfannkuchen des Ehemanns. Warum lassen wir uns so oft die Laune von den kleinen Stolpersteinen des Alltags verderben, statt das Positive wahrzunehmen? Janice Kaplan hat sich vorgenommen, das zu ändern. Ein Jahr lang konzentrierte sie sich bewusst auf die Dinge, für die sie dankbar sein konnte, und hielt ihre Erfahrungen in einem Tagebuch fest – mit verblüffendem Effekt: Ob in Ehe, Familie, Freundschaft oder Beruf, am Ende des Jahres fühlte sie sich so glücklich wie nie. Dieses Buch erzählt davon, wie sehr sich Achtsamkeit und positives Denken lohnen und wie wichtig es ist, Kleinigkeiten schätzen zu lernen. Gestützt auf Erkenntnisse aus Psychologie, Medizin und Philosophie erfahren wir, wie drastisch sich unser Lebensgefühl verändert, wenn wir den Blick auf das richten, was wir haben – denn das ist gar nicht so wenig.
Das Thema Dankbarkeit haben wir schon oft gehört, darüber gelesen, philosophiert,  immer wieder vorgenommen und doch ist es auch immer wieder versandet.
Dieses Buch hat mir den entscheidenden Impuls gegeben!
Es hat Spaß gemacht darin zu lesen und die Autorin in ihrem Jahr der Dankbarkeit zu begleiten.

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Bildband-Lese-Tipp

Gaymann ReiseskizzenAnja Cziep empfiehlt: „ Reiseskizzen“ von Peter Gaymann:

Seit meiner Kindheit bin ich großer Peter-Gaymann-Fan, da ich mich bei jeder neuen „Brigitte“-Ausgabe (Zeitschrift) meiner Mutter auf die Cartoonseite von ihm gefreut habe. Seitdem sammle ich seine Bücher. Sie haben mir schon so oft mit all dem Humor und Witz und den versteckten Wahrheiten über manchen grauen Tag geholfen. So nun auch dieses Buch. Es ist besonders wertvoll, da all seine Aquarelle in Farbe sind und es somit eine wunderschöne Ausgabe wurde. Jede Seite veranlasst die Phantasie in die Ferne zu schweifen und zu reisen. Danke, lieber Peter Gaymann!

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Belletristik-Lese-Tipp

17684[1]Susanne Giepen empfiehlt das Buch „Und damit fing es an“ von Rose Tremain: Gustav Perle wächst in den 1940iger Jahren allein mit seiner Mutter Emilie im schweizerischen Matzlingen auf. Ihre Lebensbedingungen sind ärmlich und karg. Sein Vater ist so früh gestorben, dass Gustav sich nicht an ihn erinnern kann. Jedes Jahr am Nationalfeiertag schmückt Emilie das gerahmte Foto seines Vaters und erklärt Gustav, dass sein Vater ein „Held in einer verkommenen Welt“ gewesen war. Und Gustav solle im Leben lernen, sich zu beherrschen, mutig und stark sein und sich aus allem raushalten. Gustav lernt früh, nicht viel vom Leben zu wollen und sich den Gegebenheiten anzupassen.

Bis der jüdische Junge Anton in sein junges Leben tritt und mit ihm die Freude, Freundschaft, Leichtigkeit, Großzügigkeit, Schlittschuhlaufen und Antons Klaviermusik. Nur Emilie mag diese Beziehung nicht und versucht sehr viel, um Gustav von dieser Freundschaft abzubringen. Doch Anton ist alles, was Gustav braucht, um glücklich zu sein.

Der Roman besticht mit seiner klaren und schnörkellosen Sprache. Die Geschichte selbst und meine Sympathie für Gustav ließen mich von der ersten bis zur letzten Seite nicht mehr los.

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Belletristik-Lese-Tipp

g-Scheuermann-Silke-Wovon-wir-lebtenPetra Brunner empfiehlt: „Wovon wir lebten“  von Silke Scheuermann: Große Erwartungen an das Leben hat Marten nicht. Er stammt aus einem problematischen Elternhaus und wächst in einem Umfeld auf, das von illegalen Geschäften, Schlägereien und Sex beherrscht wird. Beim Drogenentzug trifft er Peter, einen ehemaligen Restaurant- und Clubbesitzer. Peter entdeckt Martens Talent zum Kochen. Als die beiden gemeinsam das Edellokal Happy Rabbit eröffnen, kommt es zu einem Wiedersehen mit Martens Jugendliebe Stella, die ihre Bilder in der Galerie des Restaurants ausstellen soll. Von einer reichen Tante großgezogen, scheint sie ihm unerreichbar. Jetzt aber drehen sich die Vorzeichen um: Während Stella um Anerkennung für ihre Kunst kämpfen muss, avanciert Marten zum angesagten Fernsehkoch – bis das kriminelle Milieu ihn wieder einzuholen droht. (Klappentext)

Eindringlich und authentisch erzählt Silke Scheuermann von fragilen Lebensträumen. Ihr packender Entwicklungsroman führt unerschrocken in menschliche Abgründe. Doch WOVON WIR LEBTEN ist auch eine Liebesgeschichte, in der sich am Ende unerwartete Zusammenhänge aufdecken.

Mich hat die tragische Geschichte vom Ich-Erzähler Marten und seiner Schwester Nicole von der ersten Seite an in den Bann gezogen. Der Vater, der oft auf „Geschäftsreisen“ ist, die alkoholkranke Mutter und die kleine Schwester, die versorgt werden müssen. Eine Geschichte, die zeigt, wie wichtig Freunde sind und die sagen will, es lohnt sich zu kämpfen und nie aufzugeben.

Silke Scheuermann, geboren 1973 in Karlsruhe, lebt in Offenbach. Für ihre Gedichte, Erzählungen und Romane erhielt sie zahlreiche Stipendien und Preise, unter anderem war sie Hausacher Stadtschreiberin. Zuletzt wurde sie 2014 mit dem Hölty-Preis für Lyrik und 2016 mit dem Bertolt-Brecht-Preis ausgezeichnet.

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Kinderbuch-Lese-Tipp

th9M59UI1UReni Schmid empfiehlt: „Dirk und ich“ von Andreas Steinhöfel: Seit Jahren bin ich ein großer Fan von Andreas Steinhöfel und seinen hinreißenden Kinderbüchern. Was mir in meiner Steinhöfel-Sammlung noch gefehlt hatte, war „Dirk und ich“ – zum ersten Mal erschienen bereits 1991. Auf der Frankfurter Buchmesse hat Andreas Steinhöfel – zusammen mit seinem Bruder Dirk – die 2016 neu erschienene Jubiläumsausgabe im Lesezelt vorgestellt. Diese Lesung war so nett und witzig, dass ich mir direkt ein Exemplar geholt habe.

Steinhöfel erzählt in wunderbar kindgerechter Sprache die abenteuerlichen, mitunter chaotischen, aber immer überaus lustigen Geschichten der beiden Brüder und ihrer Familie. Das Buch ist mit bezaubernden Bildern farbig illustriert, enthält zwei zusätzliche neue Geschichten. Im Anhang enthält es ein eigenes Kapitel über die echten Brüder Dirk und Andreas, die Entstehungsgeschichte des Buchs und wie es dazu kam, dass Andreas Steinhöfel Kinderbuch-Autor wurde.

Ein ganz wunderbares Buch zum Vor- und Selberlesen für alle zwischen 8 und 99 Jahren.

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Sachbuch-Lese-Tipp

change your lifePetra Mast empfiehlt: „CHANGE YOUR LIFE“ von Frank Lipman und Danielle Claro: Schon wegen des ansprechenden Designs ist das Buch auf jeden Fall für moderne Menschen eine Empfehlung. Das gebundene Buch umfasst 5 Kapitel zu den Themen Ernährung, Bewegung, Stärkung, Heilung und Leben. Man legt es nicht aus der Hand, denn es ist leicht verständlich und anregend gestaltet.

Wenn Sie zu den Menschen gehören, die sich wünschen gesünder zu essen und zu leben, ihnen dies aber wegen ihres Multitasking-Alltags oder stressigen Berufslebens schwer fällt, ist dieser kleine Ratgeber genau das Richtige. Er ist dazu gedacht, anregende Gedankenanstöße für bessere Gewohnheiten zu geben, die ein oder andere Inspiration zum Thema Gesundheit zu liefern und dabei ganz aktuelle Themen und Methoden einzubeziehen. In dem Buch erwarten uns 175 Ideen „für ein besseres Leben„!  Diese setzen sich aus einer Thesen-Überschrift mit erklärendem Text sowie einer Bildseite mit großem Foto zusammen.

Zu beachten ist, dass es in diesem Büchlein eben mehr um die Inspiration an sich, als um detailliertes Fachwissen geht. Deshalb wird auch auf wissenschaftliche Aspekte nur oberflächlich eingegangen – statt auf die Theorien bezieht man sich gleich auf die praktisch umsetzbaren Fazite. Nachhaltigkeit, Ganzheitlichkeit und Bewusstsein spielen dort genauso eine Rolle wie alte Weisheiten.

Wer sich also ganz gerne mal wieder an eigentlich Bekanntes und Bewährtes erinnern, oder an ganz moderne, aktuelle Neuigkeiten herantragen lassen möchte, hat hier eine wirklich ausgewogene Mischung dieser beiden gefunden.

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