Das CoLibri ist nominiert für den Deutschen Buchhandlungspreis 2017!

Mit dem Deutschen Buchhandlungspreis werden kleinere, inhabergeführte Buchhandlungen mit Sitz in Deutschland ausgezeichnet, die ein literarisches Sortiment oder ein kulturelles Veranstaltungsprogramm anbieten, die innovative Geschäftsmodelle verfolgen oder sich im Bereich der Lese- und Literaturförderung engagieren. Wir sind unglaublich stolz darauf, nominiert worden zu sein und erwarten gespannt die Preisverleihung am 31. August in Hannover.

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Belletristik-Lese-Tipp

Reni Schmid empfiehlt: „Ein irischer Dorfpolizist“ von Graham Norton

Graham Norton, irischer Schauspieler, Talkmaster und Comedian, ist mit seinem ersten Roman ein ganz besonderes Krimi-Debut gelungen. Sergeant P. J. Collins, stark übergewichtiger Dorfpolizist im kleinen irischen Örtchen Duneen, dessen Leben von wenig Erfolg und großen Komplexen geprägt ist, wird völlig überraschend zum Fundort eines Skeletts gerufen, das bei Bauarbeiten zutage gekommen ist. Der Skelettfund verändert nicht nur das beschauliche und langweilige Leben des Sergeant, sondern bringt das ganze Dorf in Aufruhr. Denn offensichtlich scheinen alle zu ahnen, wessen Leiche hier gefunden wurde und so kommen längst vergangene und über Jahre totgeschwiegene menschliche Dramen und Verletzungen ans Licht. Das Besondere an diesem Krimi sind die feinfühlig entworfenen Protagonisten mit all ihren traurig-komischen Lebensgeschichten und Verlusten und die wunderbare leise Botschaft des Romans, dass trotz allem was dagegen spricht Anerkennung und Liebe möglich sind.

Neuerscheinung im Kindler-Verlag am 18. August 2017

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Belletristik-Lese-Tipp

351_42029_177065_xxl[1]Karin Marmulla-Knoblauch empfiehlt: „Die Perlenfrauen“ von Katie Agnew

Sophia, Enkelin der berühmten Schauspielerin Tilly Beaumont, einst reich, schön und verwöhnt, im Moment mittel- und orientierungslos und von Ihren Eltern ausgestoßen, bekommt einen Brief Ihrer Großmutter. Diese ist schwerkrank und bittet Sophia in diesem Brief, eine wertvolle Perlenkette, die verschwunden ist, zu suchen, damit Tilly sie ein letztes Mal tragen kann. Nach einigem Überlegen entscheidet sich Sophia, nicht ganz uneigennützig, Ihrer Großmutter zu helfen. Damit begibt sie sich auf eine spannende und auch schmerzhafte Reise in die Vergangenheit (..“manchmal muss man alte Wunden öffnen, um sein Glück zu finden“). Mehrere Handlungsstränge erzählen die Schicksale verschiedener Personen, die schlussendlich miteinander verwoben sind…und am Ende ist nichts mehr wie es war. Eine herrlicher, berührender und spannender Schmöker für laue Sommerabende….

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Unser Online-Shop im neuen Design

Unser Online-Shop hat ein neues Design in frischem Grün, in dem Sie Ihre bisherigen Anmeldedaten ohne erneute Registrierung nutzen können. Die Anlage eines neuen Kontos ist nicht erforderlich.

Neu im Shop ist, dass Ihnen gezeigt wird, ob ein Titel aktuell im Laden vorrätig ist – diesen können Sie dann über „Click&Collect Express“ online reservieren lassen und dann gleich bei uns im Laden abholen. Probieren Sie es doch einfach mal aus!

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Belletristik-Lese-Tipp

neu-freisteller-bella-germania[1]Anja Cziep empfiehlt: „Bella Germania“ von Daniel Speck

Ein MUSS für jeden Italien-Liebhaber!

Daniel Speck ist eigentlich Drehbuchautor und bekannt durch seine Filme, unter anderem : „Maria ihm schmeckt´s nicht“ und Antonio ihm schmeckt´s nicht“. Seine Ausbildung hat er in Deutschland und Italien absolviert und kennt die italienischen Lebensumstände nur zu gut. Dieses Buch handelt von einer großen deutsch-italienischen Familiengeschichte in mehreren Generationen. Natürlich geht es um viel Liebe, um Vertrauen, Freundschaft, Mut und Lügen. Ich konnte das Buch nicht mehr weglegen. Nur zu gut ist es Daniel Speck gelungen, auch auf die Geschichte der „Gastarbeiter“ in den 60/70ger Jahren einzugehen. Die Heimatlosigkeit und Hilflosigkeit, das Entwurzeln,…. Auf der ewigen Suche nach Heimat. Ein Buch mit viel Gefühl.

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Belletristik-Lese-Tipp

th[2]Reni Schmid empfiehlt: „Der Zug der Waisen“ von Christina Baker Kline

Mit „Der Zug der Waisen“ gelang der Autorin Christina Baker Kline ein Roman, der monatelang an der Spitze der New-York-Times-Bestsellerliste stand und ein Kapitel der amerikanischen Geschichte beleuchtet, das auch in den USA aus dem Bewusstsein der Menschen verschwunden war und bei uns vermutlich gänzlich unbekannt ist.

Vivian Daley, Tochter irischer Einwanderer, verliert bei einem Wohnungsbrand 1929 ihre gesamte Familie. Zusammen mit vielen anderen Waisen wird sie in einen Zug verfrachtet und in den Mittleren Westen geschickt, um dort bei einer neuen, fremden Familie unterzukommen und ein neues Zuhause zu finden. Jedoch erwartet nur die allerwenigsten Kinder, die ihr Schicksal teilen, ein liebevolles Zuhause, vielmehr werden viele ausgenutzt und zu harter Arbeit gezwungen. So ist auch Vivian‘s Lebensweg  entbehrungsreich und alles andere als einfach.

Über 80 Jahre später trifft sie auf Molly, ein junges Mädchen, das ebenso bei Pflegeeltern aufwächst und bei Vivian aufgrund eines Diebstahls  Sozialstunden ableisten muss. Zwischen den beiden entwickelt sich eine ganz besondere und zarte Freundschaft und Vivian wagt es, auf ihr Leben zurückzublicken und sich mit ihm zu versöhnen.

Das Buch ist berührend und gut zu lesen und auch besonders gut für junge Menschen geeignet, da es Mut macht, trotz aller Widerstände im Leben nicht aufzugeben.

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Kinderbuch-Lese-Tipp

Bild zu Buchempfehlung PM -Bestimmt wird alles gutPetra Mast empfiehlt „Bestimmt wird alles gut“ von Kirsten Boie. 

Ich gebe es zu, ich bin ein Fan von Kirsten Boie. In der Zeit, als ich meinen Kindern noch vorgelesen habe oder auch danach, wenn wir zusammen Kinderbücher entdeckt haben, ist sie mir immer wieder begegnet. Etwa in den wunderbaren Geschichten aus dem Möwenweg oder bei den Abenteuern, die der kleine Ritter Trenk bestehen muss. Auch Jenny, die ganz schön friedlich ist oder der kleine Nix, ein Seejungenmann, sind mir durch ihren bestechenden Humor ans Herz gewachsen. Ich bewundere Kirsten Boie, weil sie die Sprache der jungen Leser spricht, ohne dass es aufgesetzt oder kindisch klingt. Sie kann die Welt mit den Augen der Kinder sehen und glaubwürdig auf Papier bringen.
Kirsten Boie – so habe ich in einem Interview gelesen – engagiert sich in ihrem Wohnort in der Flüchtlingshilfe und sie ist der Meinung, dass in Zukunft kein deutsches Kind mehr einen Kindergarten oder eine Schule besuchen wird, ohne geflüchteten Kindern zu begegnen.


In „Bestimmt wird alles gut“ hat Kirsten Boie die wahre Geschichte von Rahaf aufgeschrieben. Sie ist jetzt zehn und früher hat sie mit ihren drei jüngeren Geschwistern in der syrischen Stadt Hons gewohnt. Dann aber kamen immer Flugzeuge und alle hatten Angst um ihr Leben. Deshalb haben Rahafs Eltern entschieden wegzugehen. Schön illustriert erleben wir Leser, wie Rahaf und ihre Familie in einem viel zu kleinen Boot mit vielen anderen Menschen über das Meer kommen und wie sie dann nach einer sehr langen Reise endlich Deutschland erreicht. Rahaf erzählt was Ihnen unterwegs alles passiert ist, zum Beispiel wie die Schlepper alles mitgenommen haben, sogar Rahafs Puppe.
Das Buch ist in deutscher und in arabischer Sprache geschrieben – mit einem kleinen Sprachführer am Ende – und ist ganz sicher nicht nur für Kinder (empfohlen ab 6 Jahren).

 

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Bilderbuch-Lese-Tipp

th[1] (2)Anja Cziep empfiehlt: „Prinz Franz total Papa“ von Angelika Glitz

Endlich ist es da! Das 2. Buch über meinen geliebten Prinz Franz! Als ich das Buch „Prinz Franz total verliebt“ vor Jahren in den Händen gehalten habe, da war es Liebe auf den ersten Blick. Die Autorin, Angelika Glitz, hat sich lange Zeit gelassen mit einer weiteren Geschichte über Prinz Franz. Aber das Warten hat sich gelohnt. Inzwischen ist Prinz Franz Papa von acht Lämmchen. Und da er seine liebe kranke Frau Gerda unterstützen möchte und sich allein um die Kinderlein kümmert, passieren wieder viele  lustige Abenteuer. Und das alles in Versform geschrieben und zauberhaft illustriert von Annette Swoboda. Ein Fest zum laut Vorlesen. Nicht nur für die Kleinen!

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Mario Haas im CoLibri: Samstag 24. Juni ab 10 Uhr

Jungautor Mario Haas, einige Jahre wohnhaft in Schönaich,  präsentierte und signierte am vergangenen Samstag  seinen Debütroman „Friedwald“ bei uns in der Buchhandlung.
Der jetzt in Herrenberg lebende Autor, hat sich mit seinem Erstlingswerk einen lange gehegten Wunsch erfüllt und sein Werk beim Oertel & Spörer Verlag herausgebracht.
Für sein Debüt hat er sich das Genre des Regionalkrimis ausgesucht, sein erster Fall beginnt und endet in Schloss Hohenentringen!

47055894zKlappentext: Eine Tote im Friedwald? Eigentlich hatten sich die Freunde aus der späten Tübinger 68er-Generation im Schloss Hohenentringen nur mal wieder so getroffen. Doch dann liegt die Reporterin Petra Kleinert tot im Friedwald. Die unbequeme Journalistin recherchierte einige brisante Themen. Für Kommissar Bergmann und seine Kollegen ist schnell klar, dass sie bei ihren Recherchen wohl jemandem zu nahe gekommen war. Ihre Ermittlungen führen sie in die jüngere politische Vergangenheit der Tübinger Szene und in die Geschichte des Schönbuchs. Auch dubiose Grundstücksspekulationen im Neckartal könnten der Hintergrund für die Tat sein. Nur ein Ortstermin kann hier helfen, denkt sich der Kommissar …

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Krimi-Lese-Tipp

glücksmädchenPetra Brunner empfiehlt:„Glücksmädchen“ von Mikaela Bley: Ellen Tamm ist besessen vom Tod, seit ihre Zwillingsschwester mit acht Jahren starb. Auch ihre Arbeit ist geprägt von dem Verlust: Sie ist Kriminalreporterin bei einem Stockholmer Fernsehsender und sucht sich mit Absicht die schlimmsten Fälle aus. Als könne sie damit den Tod überwinden und die Trauer aus ihrem eigenen Leben verdrängen. Dann verschwindet an einem kalten verregneten Tag die achtjährige Lycke spurlos. Im Laufe der Geschichte kommen immer mehr Abgründe der Familienverhältnisse ans Tageslicht. Als Kind geschiedener Eltern bekommt Lycke nur Aufmerksamkeit von ihrem Kindermädchen, ist sehr verschlossen und wird in der Schule gemobbt. Ellen wird beauftragt, über den Fall zu berichten. Aber mit einem Mal funktionieren ihre Abwehrmechanismen nicht mehr. Es ist, als hätte sie ihre Zwillingsschwester erneut verloren. Panisch sucht sie nach Lycke. Drei Frauen schließen sich ihr an: Lyckes Mutter, ihre Stiefmutter sowie das Kindermädchen.  Doch wollen sie wirklich alle, dass das Mädchen gefunden wird?

Das Buch hat mich von der ersten Seite an gefesselt und bis zum Ende nicht mehr losgelassen. Ich habe bis zum Ende mit Ellen mitgefiebert und gezittert. Gefühle wie Trauer, Hass und Unverständnis wechseln sich ab bis zum überraschenden Ende.

 

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