Sachbuch-Lesetipp

Buchempfehlung von Petra Mast  Deliciously Ella mit Freunden 

Mit der Umstellung Ihrer Ernährung auf pflanzliche, milch- und glutenfreie Kost gelang es dem Model Ella Mills, ihre Nervenkrankheit POTS zu besiegen. Diese Erfahrung brachte sie zum Schreiben des Food-Blogs „Deliciously Ella“, der mittlerweile Millionen Leser hat. Ich habe mich gefragt, was isst man dann noch, wenn man auf so vieles verzichtet und wieviel Aufwand ist es, im Alltag auf diese Weise vollwertig und gesund zu kochen. Die Rezepte von Ella vereinen das Unmögliche: Sie sind leicht und unkompliziert nach zu kochen und dabei größtenteils richtig lecker, also „absolutely delicious“. Mit ihrem zweiten Buch trifft sie aktuelle Foodtrends: kochen und essen in Gesellschaft guter Freunde macht noch mehr Spaß. Ob das späte Frühstück, ein schnell zubereitetes Mittagessen oder rauschende Feste mit Themen oder zum Geburtstag: in ihrem Buch werden mehr als 100 natürliche, pflanzliche, milch- und glutenfreie Rezepte präsentiert, die zum Ausprobieren anregen und sich für den gemeinsamen Genuss eignen. Ella Mills lebt in London, wo sie vor kurzem bereits das zweite Delis eröffnet hat. Bei unserem Kurztrip nach London Anfang diesen Jahres konnte ich meine Familie überzeugen, dort zu frühstücken. Vor allem meine beiden Männer, die sich zum Frühstück gerne mal Eier mit Speck oder eine Weißwurst gönnen, waren überrascht und sogar begeistert von Porridge mit Kokosnussjoghurt, Bananenbrot, Chia-Frühstückspudding, Energiebällchen und Cappuccino mit geschäumter Hafermilch.

 

 

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Belletristik-Lesetipp

Karin Marmulla-Knoblauch empfiehlt:
Die sieben Schwestern“ von Lucinda Riley

„Atlantis“ ist der Name des herrschaftlichen Anwesens am Genfer See, in dem Maia d’Aplièse und ihre Schwestern aufgewachsen sind. Sie alle wurden von ihrem geliebten Vater adoptiert als sie noch sehr klein waren und kennen ihre wahren Wurzeln nicht. Benannt wurden sie nach der Sternengruppe der Plejaden. Als er überraschend stirbt, hinterlässt er jeder seiner Töchter einen Hinweis auf ihre Vergangenheit in Form von Koordinaten. Maia fasst zum ersten Mal den Mut, das Rätsel zu lösen, an dem sie nie zu rühren wagte. Ihre Reise führt sie zu einer alten Villa in Rio de Janeiro, wo sie auf die Spuren von Izabela Bonifacio stößt, einer schönen jungen Frau aus den besten Kreisen der Stadt, die in den 1920er Jahren dort gelebt hat. Maia taucht ein in Izabelas faszinierende Lebensgeschichte – und fängt an zu begreifen, wer sie wirklich ist und was dies für ihr weiteres Leben bedeutet …(Klappentext)

Normalerweise lese ich nicht so gerne und oft Fortsetzungsromane …. aber…dieses Buch hat mich so in seinen Bann gezogen, dass ich es nicht mehr aus der Hand legen konnte. Es ist spannend und unterhaltsam geschrieben, man taucht in die fremden Länder ein, lebt und leidet mit den Protagonisten und lernt nebenbei noch historische Hintergründe. Lesevergnügen pur. Jetzt habe ich alle Fortsetzungen gelesen und freue mich schon auf Band 5, dessen Erscheinungsdatum jedoch noch ungewiss ist.

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Bilderbuch-Lesetipp

Reni Schmid empfiehlt: „Der Wilde Watz“ von Edouard Manceau

Der wilde Watz ist ein furchterregender Kerl mit großen, gelben Hörnern und gefährlichen, spitzen  Zähnen – so richtig unheimlich, wie er da auf dem Buchcover steht! Aber dieses besondere Bilderbuch lehrt, wie mit so einem Kerl umzugehen ist: Mutige Kinder kitzeln einfach alles Bedrohliche nach und nach weg und so wird mit jeder Seite, die umgeblättert wird, die Gefahr immer kleiner. Aus den großen Armen und Beinen wird ein Wald, aus den Hörnern wird der Mond und so geht es weiter, bis von dem wilden Kerl nichts mehr übrig ist.

Dieses zauberhafte, interaktive  Mitmachbuch für Kinder ab drei Jahren macht immer wieder Spaß beim gemeinsamen Vorlesen und vermittelt die wichtige Botschaft, dass nicht alles, was erschreckend erscheint, am Ende auch erschreckend bleibt. Das Buch bietet den Kindern die Möglichkeit, ihre Monsterangst einfach weg zu kitzeln!

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Sachbuch-Lesetipp

Petra Brunner empfiehlt:„Am Arsch vorbei geht auch ein Weg“ von Alexandra Reinwarth
Wie sich dein Leben verbessert wenn du dich endlich locker machst?

Ein Buch, das mich viele Male schmunzeln und  lachen ließ. Erkennt man sich doch in vielen Situationen und Emotionen wieder, und es hat mich tatsächlich in manchen Situationen lockerer gemacht. Eine humorvolle und leichte Leselektüre.

„Es gibt Momente im Leben, in denen einem klar wird, dass man etwas ändern muss. Der Moment, als Alexandra Reinwarth ihre nervige Freundin Kathrin mit einem herzlichen „Fick Dich“ zum Teufel schickte, war so einer. Das Leben war schöner ohne sie – und wie viel schöner könnte es erst sein, wenn man generell damit aufhörte, Dinge zu tun, die man nicht will, mit Leuten die man nicht mag, um zu bekommen, was man nicht braucht! Wer noch der Meinung ist, das Leben könnte etwas mehr Freiheit, Muße, Eigenbestimmung und Schokolade vertragen und dafür weniger Kathrins, WhatsApp-Gruppen und Weihnachtsfeiern, der ist hier goldrichtig. Lassen Sie sich von Alexandra Reinwarth inspirieren, wie man sich Leute, Dinge und Umstände am Arsch vorbei gehen lässt, aber trotzdem nicht zum Arschloch mutiert. Und lernen Sie von ihr, wie kleine Entscheidungen einen großen Effekt auf die Lebensqualität haben können. Ganz einfach.“ (Klappentext)

 

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Belletristik-Lesetipp

Petra Brunner empfiehlt:„Obwohl es dir das Herz zerreisst“ von Jenny Dawnham

Ein sehr berührendes Buch über das Thema Demenz.

Caroline wird ins Krankenhaus gerufen um Ihre demenzkranke Mutter nach dem Tod ihres Lebenspartners abzuholen. Jahrelang hatten sie keinen Kontakt. Sie ist genervt und überfordert mit der Situation und möchte ihre Mutter so schnell wie möglich in ein Heim abschieben. Ihre 17-jährige Tochter Katie, die nichts von der Großmutter wusste, findet sehr schnell Zugang zu Mary und kümmert sich fortan rührend um sie. Obwohl sie mit 17 Jahren, bisher stark von ihrer Mutter behütet und beeinflusst, genug Probleme mit sich selber hat. Sie wird von ihrer besten Freundin ausgegrenzt und von anderen gemobbt. Katie beginnt die Geschichte der Großmutter aufzuschreiben, wenn diese lichte Momente hat und zu erzählen beginnt. Sie bringt damit die ganze Wahrheit der Geschichte zwischen Mutter und Tochter ans Licht. Und Caroline erkennt, dass manchmal Schutzwälle eingerissen werden müssen damit Heilung, Vergebung und ein Neuanfang geschenkt werden kann. Katie entwickelt sich immer mehr von der grauen Maus zu einer selbstbewussten jungen Frau, die genug Stärke beweist, ihr Lebensglück selbst in die Hand zu nehmen. Ich hab das Buch sehr gerne gelesen. Es ist leicht zu lesen, bestückt mit Humor, Traurigkeit und Liebe.

Gerade das Thema Alzheimer / Demenz und die Veränderung der Persönlichkeit werden auf liebevolle Art und Weise präsentiert.

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Belletristik-Lesetipp

Petra Brunner empfiehlt: „Drei Tage und ein Leben“ von Pierre Lemaitre

Der 12-jährige Antoine lebt mit seiner Mutter in dem kleinen Dorf Beauval, wo der verschlossene Junge ein Außenseiter ist, da seine Freunde sich mehr für die Playstation interessieren, als für sein selbst gebautes Baumhaus. Nur der kleine Nachbarjunge Remi, 6 Jahre alt, schaut zu ihm auf und begleitet ihn oft auf seinen Pfaden. Auch dessen Hund ist für ihn ein treuer Begleiter. Dieser wird angefahren und vor seinen Augen von seinem Besitzer, Remis Vater, erschossen und in eine Plastiktüte gepackt. In seiner grenzenlosen Wut und Trauer zerstört Antoine sein Baumhaus und erschlägt im Affekt den kleinen Remi.

Hilflos und verzweifelt versteckt er die Leiche des Jungen, rennt nach Hause und verschweigt seine Tat. Als alle Erwachsenen im Dorf sich aufmachen um den vermissten Remi zu suchen, versucht Antoine sich mit Tabletten das Leben zu nehmen. Wird aber von seiner Mutter rechtzeitig gefunden und gerettet. 10 Jahre später – Antoine hat das Dorf verlassen und steht vor seinem Studienabschluss als Arzt. Immer wieder holt ihn die Vergangenheit ein und die Angst und die Schuldgefühle lassen ihn nachts nicht schlafen.

Der Autor schafft es in einer grandiosen einfühlsamen Art die Gefühle des jungen Antoine wiederzugeben. Er verdeutlicht eindringlich die innere Zerrissenheit zwischen Verbergen, Gestehen wollen und sich den Konsequenzen stellen müssen.

Mich hat das Buch sehr in den Bann gezogen, auf jeden Fall lesen.

 

 

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Open Bottle 2017

Open Bottle im CoLibri:

Herzliche Einladung zum entspannten Weihnachtseinkauf am 15. Dezember von 18:00 bis 21:00 Uhr:

Stöbern, schmökern, X-Mas-shoppen und nebenbei gemütlich verschiedene unserer ausgesuchten Weine probieren, wir freuen uns auf Sie!

 

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Advent im Colibri

Unser Adventskalender für Sie:
Jeden Tag im Dezember veröffentlichen wir auf unserer Facebook-Seite eine persönlich ausgesuchte Geschenkidee – unsere Lieblingsbücher aus 2017, schöne Kinder- und Jugendbücher, ausgesuchte Kalender und andere schöne Dinge, die es wert sind, verschenkt zu werden!

Besuchen Sie unsere Facebook-Seite, lassen Sie sich inspirieren!

Viel Spaß wünscht Ihr CoLibri-Team

 

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Belletristik-Lesetipp

Reni Schmid empfiehlt: „Acht Berge“ von Paolo Cognetti

Meine Lieblings-Neuerscheinung im Herbst! Dieses wunderbare Buch erzählt in brillant klarer, schlichter Sprache die Geschichte einer lebenslangen Männerfreundschaft im italienischen Aosta-Gebiet. Die zwei Jungen Pietro und Bruno begegnen sich in den Sommerferien in einem Bergdorf, in dem Pietro die Sommerferien mit seiner Mutter verbringt und Bruno geboren ist und lebt. Die Jungen freunden sich auf stille, fast wortlose Weise an und verbringen fortan jeden Sommer gemeinsam auf den Bergen. Als sie erwachsen werden, könnten ihre Lebensentwürfe allerdings nicht unterschiedlicher sein. So zieht Pietro in die Stadt und in die Welt hinaus, während Bruno in seinem Bergdorf und auf seinen geliebten Bergen bleibt und schließlich ganz auf eine Alm am Fuße des Monte Rosa zieht. Bei aller Unterschiedlichkeit ihrer Wege bleibt aber ihre tiefe Freundschaft über all die Jahre bestehen. „Acht Berge“ ist ein magisches Buch, das große Lebensfragen leise stellt – wo leben wir, wo gehören wir hin, wie leben wir, was macht Freundschaft aus.  Und es ist zugleich eine Hommage  an die Schönheit der Natur, an die Macht und Faszination der Berge. Für Männer, für Wanderer und für jeden, der schöne Sprache liebt ein Muss im Herbst!

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Charles Aceval liest im CoLibri am 9. November

Im CoLibri erlebt man Märchen: lassen Sie sich bei Tee und orientalischem Gebäck von Märchenerzähler Charles Aceval verzaubern, der aus seinem neuen Buch „Der Erzähler von Algier“ liest. Start ist um 20 Uhr, der Eintritt kostet 6 €. Karten sind ab sofort bei uns im Ladengeschäft erhältlich.

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